Gestaltung und Dateivorbereitung für den Druck

Gestaltung und Dateivorbereitung für den Druck

Allgemeine Anforderungen der Druckvorbereitung für die ausgewählte Drucktechnik:

  • Für den Druck nehmen wir Dateien der Formate PDF, AI und CDR an.
  • Die Datei muss auf das genaue Format des gestanzten Etiketts angepasst werden.
  • Falls die Grafik in der Datei bis zum Rand bedruckt ist, fügen Sie einen Anschnitt (bleed) von + 3 mm für das Zuschneiden hinzu.
  • Fügen Sie Ihrer Datei auch Schnittmarken (crop marks) hinzu, die den Stanzbereich des Etiketts markieren.
  • Bei einer unregelmäßigen Etikettenform fügen Sie einen Stanzausschnitt in Vektorform hinzu (PDF, AI, CDR).
  • Texte und Logos müssen mindestens 3 mm innerhalb des Zuschnittrands liegen.
  • Verwendete Rasterelemente (Bilder, Texturen) müssen in ausreichender Auflösung (300 dpi) gestaltet und bei Bedarf mit speziellen Programmen für Rastergrafiken (Adobe Photoshop, Corel Photo-Paint) bearbeitet werden).
  • Wo möglich, sollten grafische Elemente als Vektoren verwendet werden (Logos, Texte, Linien, geometrische Formen, Symbole); erstellen Sie diese in Programmen für Vektorgrafiken (Adobe Illustrator, Adobe InDesign, CorelDraw, Quark Press).
  • Wandeln Sie Texte in Kurven um oder schicken Sie uns die Schriftart (font).
  • Soll bei einem Druck auf metallisiertem oder transparentem Material eine stärkere Farbintensität erreicht werden, muss die Grafik auf dem Etikett mit einer zusätzlichen SPOT-Farbe unterlegt werden, die beim Druck eine weiße Grundlage darstellt.
  • Bei einer partiellen (teilweisen) UV-Lackierung muss die Grafik dort markiert werden, wo das Etikett partiell lackiert werden soll. Es ist zu empfehlen, dass die Elemente, die eine partielle Lackierung markieren, als Vektorgrafik dargestellt und mit einer speziellen SPOT-Farbe gekennzeichnet sind. Auf Grundlage der Vektorgrafik wird ein Klischee für die partielle Lackierung hergestellt.
  • Bei Gold- und Siebdruck erfolgt die grafische Vorbereitung ebenfalls nach den oben beschriebenen Vorgaben für die partielle Lackierung.

Um perfekte Etiketten drucken zu können, ist die sorgfältige Vorbereitung der Druckdaten ein wesentlicher Faktor.

Am besten dafür geeignet ist das PDF-Format.

Worauf Sie beim Digitaldruck besonders achten sollten:

  • Stanzkonturen werden in der Datei mit einer speziellen Farbe (SPOT) markiert.
  • Für Digitaldruck eignen sich Dateien im CMYK+W-Farbmodell am besten. Mit modernster Technologie können wir auch bis zu 85 % der SPOT-Farben nach der PANTONE-Farbskala simulieren. Dateien im RGB-Farbmodell werden in der Druckanlage automatisch in das CMYK-Farbmodell umgewandelt.
  • In einigen Fällen kann es zu einer unerwünschten Farbabweichung kommen, deshalb empfehlen wir, die Grafik auf dem Etikett schon in der Anfangsphase der Gestaltung bzw. Vorbereitung im CMYK-Farbmodell zu planen.

Worauf Sie beim Flexodruck besonders achten sollten:

  • Texte sollten aus möglichst wenigen Grundfarben zusammengesetzt sein.
  • Übermitteln Sie die Druckdateien im CMYK- oder SPOR-Farbmodell.
  • Die Deckung der einzelnen Farben sollte nirgends geringer als 5 % sein.
  • Die Rasterübergänge sollten in einem Abstand von 5-95 % sein.
  • Beim Druck mit SPOT-Farben sollten die Farben in der Datei entsprechend gekennzeichnet werden, damit es beim Druck nicht zu unerwünschten Farbabweichungen kommt.

Für eine hochwertige und exakte Umsetzung Ihrer Bestellung benötigen wir folgenden Informationen:

  • Länge des Etiketts;
  • Breite des Etiketts;
  • Menge;
  • Anzahl der Varianten;
  • Farbmodell;
  • Material;
  • Kleber;
  • Art der Wicklung;
  • Kerndurchmesser der fertigen Rolle;
  • Anzahl der Etiketten auf der fertigen Rolle;
  • Radius des ausgestanzten Etiketts;
  • Veredelungsoptionen:
    • UV-Lack,
    • partielle Lackierung,
    • Laminierung,
    • Kaltfolie,
    • Golddruck,
    • Siebdruck,